Sicherheitsdienst

Sicherheitsdienst

Sicherheitsdienst (auch Wachdienst, im deutschen Sprachraum auch verbreitet ist der englische Begriff Security) ist ein Sammelbegriff für Dienstleistungen des Bewachungsgewerbes.

Die grundlegenden Aufgaben eines einschlägigen Dienstvertrags für Sicherheitsdienstleistungen ist der Separatwachdienst, die Ein- und Auslasskontrolle als Objekt- und Werkschutz mit Pförtner-Tätigkeiten zur Kontrolle von Mitarbeitern, aber auch der vorbeugende Brandschutz bei Kontrollgängen, insbesondere die Überwachung von Gefahrenmeldeanlagen, eventuell stationär über eine Notruf- und Serviceleitstelle.

Das Dienstleistungsspektrum dieses Wirtschaftszweiges und untergeordneter Berufsgruppen umfasst in der Regel die folgend aufgeführten Sicherheitsdienstleistungen.

Objektschutz

Absicherung eines Objektes durch hierfür qualifiziertes Personal

 

Veranstaltungsservice und Konferenzschutz

Einlasskontrollen, Ordner, Kassenkontrollen, Crowd Management (nach § 43 Abs.4 Muster-Versammlungsstätten Verordnung MVStättV)

 

Brandschutz

Brandsicherheitswachen, Sprinklerproben, Brandposten

 

Revierdienst

Aufschließen und Verschließen von Liegenschaften sowie Streife durch mobile Streifendiensteinheiten

 

Alarmaufschaltung

Aufschaltung von Gefahrenmeldeanlagen und Videoüberwachungssystemen gemäß VdS-Richtlinien sowie Alarmverfolgung.

 

Personenschutz

Beschützen von Personen in Gefahrensituationen

 

Ladenüberwachung

Schutz vor Diebstahlsdelikten im Einzelhandel

 

Flughafendienstleistungen

Außenhautbewachung und Objektschutz (auf Basis der BADV); Fluggastkontrolle (Personenkontrolle als Beliehene des Bundes nach §5 LuftSiG und Ticketkontrolle); Gepäck- und Personalkontrolle (Flugbesatzungen und Bodenpersonal) gemäß §8 und §9 LuftSiG.

 

Jeder Sicherheitsdienst bedarf eine Gewerbeerlaubnis nach §34a GewO, wo z.B. in der Anlage (Erforderliche Unterlagen für das Bewachungsgewerbe gem. §34a GewO) erörtert die Voraussetzungen erfüllt sein müssen. Dies sind die min. Voraussetzung die ein Unternehmen erfüllen muss um Mitglied beim BAASM werden zu können.

 

Des weiteren benötigt das eingesetzte Sicherheitspersonal eine Zuverlässigkeitserklärung gem. BZRG § 41 Nr. 9 der zuständigen Behörde. Ein polizeiliches Führungszeugnis reicht nicht aus!

 

Sollten Tätigkeiten als Service deklariert sein ist zu beachten, das gem. BZRG §30 Nr. 2a ein erweitertes Führungszeugnis Vorliegen muss wenn der Mitarbeiter mit Kinder- und Jugendliche (Schutzbefohlener).